{"id":285,"date":"2023-03-21T06:50:51","date_gmt":"2023-03-21T06:50:51","guid":{"rendered":"https:\/\/tierschutzstiftung-boesche.de\/?page_id=285"},"modified":"2023-03-21T06:50:53","modified_gmt":"2023-03-21T06:50:53","slug":"universitaet-leeuwarden-niederlande","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tierschutzstiftung-boesche.de\/?page_id=285","title":{"rendered":"Universit\u00e4t Leeuwarden\/Niederlande:"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Studienprojekt in einem Biosph\u00e4renreservat auf Madagaskar<\/strong><\/p>\n\n\n<p>Die Tierschutz-Stiftung Wolfgang B\u00f6sche unterst\u00fctzte ein Forschungsprojekt der Studentinnen Christiane R\u00f6ttger und Nadine Fritz-Vietta im Biosph\u00e4renreservat Mananara-Nord auf Madagaskar. Mit unserer Hilfe konnte ein Laptop mit auf die Reise genommen werden, was sich im sp\u00e4teren Verlauf des Aufenthalts als sehr hilfreiches Arbeitsger\u00e4t erwies.<\/p>\n<p>Von den interessanten Erlebnissen auf Madagaskar lesen Sie im Projekttagebuch.<br \/>Die Bilder zum Projekt finden Sie hier.<\/p>\n<p>Projektbericht von Christiane R\u00f6ttger und Nadine Fritz-Vietta<br \/>Studentinnen im Fachbereich Wildlife Management BSc<br \/>am Van Hall Instituut, Leeuwarden \/ Niederlande<\/p>\n<p>Madagaskar hat bereits \u00fcber 80% seiner nat\u00fcrlichen Ressourcen verloren und dieser Trend h\u00e4lt weiterhin an. Die globale klimatische Ver\u00e4nderung spielt hierbei ebenso eine Rolle wie die wachsende Bev\u00f6lkerung und der zunehmender Ackerbau. Diese alarmierende Entwicklung und die au\u00dfergew\u00f6hnliche Artenvielfalt mit besonders vielen endemischen Arten auf Madagaskar zeigen auf, dass der Naturschutz gerade auf dieser Insel eine hohe Priorit\u00e4t erlangt hat. Die Gr\u00fcndung von Schutzgebieten ist eine wichtige Ma\u00dfnahme, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Die Ernennung von Schutzzonen alleine ist jedoch nicht ausreichend, entsprechendes Management, Zusammenarbeit und die Entwicklung von Netzwerken sind unerl\u00e4sslich f\u00fcr den Erfolg von Naturschutzgebieten. Dies kann jedoch nur erfolgreich sein, wenn den lokalen Bed\u00fcrfnissen nachgekommen wird und der Managementplan der gegenw\u00e4rtigen Situation vor Ort entspricht. Alle relevanten Aspekte m\u00fcssen ermittelt und in den Verwaltungsablauf der Gebiete integriert werden.<\/p>\n<h2>Titel<\/h2>\n<p>Die Balanced Scorecard als Erfolgsmessung f\u00fcr Managementsysteme zur Beurteilung des Erfolgs und der Effektivit\u00e4t von Naturschutzma\u00dfnahmen in Naturschutzgebieten \u2013 eine Fallstudie in Mananara- Nord, Madagaskar.<\/p>\n<h2>Thema<\/h2>\n<p>Im Auftrag der ANGAP (Association Nationale pour la Gestion des Aires Proteg\u00e9es, Madagaskar) f\u00fchren Christiane R\u00f6ttger und Nadine Fritz-Vietta im Biosph\u00e4renreservat Mananara-Nord eine Fallstudie durch. Eingangs soll w\u00e4hrend eines viermonatigen Aufenthalts (Dezember 2005 \u2013 M\u00e4rz 2006) der dortige Managementplan evaluiert, die M\u00f6glichkeiten einer Erh\u00f6hung der \u00f6konomischen Ressourcennutzen innerhalb der Naturschutz-Rahmenrichtlinien gepr\u00fcft werden und in wie weit sich das auf sozio\u00f6konomische und \u00f6kologische Faktoren auswirken w\u00fcrde. Ein weiterer Bestandteil der Studie ist eine Untersuchung, inwieweit eine Dezentralisierung der Verwaltung des Biosph\u00e4renreservats auf die \u00f6rtlichen Kommunen m\u00f6glich w\u00e4re und dar\u00fcber hinaus eine Einbindung der lokalen Bev\u00f6lkerung in die einzelnen Naturschutzprozesse. Neben diesem ersten Untersuchungsobjekt sollen Daten erhoben werden (durch Interviews und Frageb\u00f6gen), die der Erstellung einer so genannten Balanced Scorecard (BSC) dienen. Dieses Konzept enth\u00e4lt ein Indikatoren System, das die Erfolgsmessung, aber auch eine gezielte strategische Steuerung unterst\u00fctzt und als Hilfsmittel des Management eingesetzt werden kann. Das BCS Konzept weist deutlich die Problempunkte des strategischen Handelns und der Kommunikation in allen Teilen des Verwaltungsprozesses auf, die sich dadurch beheben lassen. Somit werden alle bedeutenden Bereiche\/Aspekte und Probleme analysiert, evaluiert und schlie\u00dflich miteinander integriert, damit das Ziel der Schutzgebiete, der umfassende Schutz der nat\u00fcrlichen Artenvielfalt, gesichert wird.<\/p>\n<h2>Gebiet<\/h2>\n<p>Das Mananara-Nord Biosph\u00e4renreservat, 1990 designiert, befindet sich innerhalb der Kommune Toamasina an der Nordostk\u00fcste Madagaskars. Die komplette Fl\u00e4che erstreckt sich \u00fcber 140.000 Hektar, wovon 24.000 H Kernzonengebiete sind (inkl. 1.000 H Marineschutzgebiet), 15.000 H Pufferzone und 101.000 H \u00dcbergangszone ist. Die \u00d6kosysteme sind \u00e4u\u00dferst divers und bestehen aus tropischen Feuchtw\u00e4ldern, sandigen K\u00fcstenebenen mit Strandvegetation, typischer Flussvegetation, Mangrovenw\u00e4ldern, Sumpfgebieten und Korallenriffen. Seit der Ernennung des Biosph\u00e4renreservats Mananara-Nord sind bereits zahlreiche Aktivit\u00e4ten unternommen worden, um eine nachhaltige Entwicklung zu sichern, der aber auch gleichzeitig mit dem dortigen Schutz der Artenvielfalt Hand in Hand verl\u00e4uft. Daher eignet sich dieses Gebiet besonders f\u00fcr eine Studie, die eine Beleuchtung der Entwicklung in \u00f6kologischer sowie sozio\u00f6konomischer Sicht und dar\u00fcber hinaus die Auswirkungen einzelner Strategien und Ma\u00dfnahmen in langfristiger Hinsicht erm\u00f6glicht. Vergleichsdaten werden voraussichtlich zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studienprojekt in einem Biosph\u00e4renreservat auf Madagaskar Die Tierschutz-Stiftung Wolfgang B\u00f6sche unterst\u00fctzte ein Forschungsprojekt der Studentinnen Christiane R\u00f6ttger und Nadine Fritz-Vietta im Biosph\u00e4renreservat Mananara-Nord auf Madagaskar. 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